Dennis Pauler

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Gesehen: Revelations – epischer Star Wars-Fanfilm um die Jagd nach den letzten Jedi

      1. Der Bericht zum Anhören


Star Wars Episode 3 hat viele offene Fragen beantwortet. Wir konnten miterleben, wie Anakin Skywalker der dunklen Seite der Macht verfällt und zu Darth Vader wird, wir waren dabei, wie aus der Republik das Imperium wurde und wir mussten mit ansehen, wie viele Jedi ihr Leben verloren. Doch beim letzten Punkt ist noch nicht alles aufgeklärt: Wurden wirklich alle Jedi außer Joda und Obiwan getötet? Was ist mit den Jedi passiert, die nicht gerade im Einsatz waren? Und ist Darth Vader wirklich der uneingeschränkte Günstling des Imperators?

Auf diese und weitere Fragen geht das Fanfilm-Projekt „Revelations“ ein. Nach der Zerstörung des Jedi-Tempels und der Zerschlagung des Ordens durch den Imperator sind die Jedi in den Untergrund abgetaucht. Darth Vader und Zhanna – die „Hand des Imperators“ – sind auf der Suche nach geflohenen Jedi, um sie endgültig zu vernichten. Die Zusammenarbeit der Beiden verläuft jedoch alles andere als kooperativ und so versuchen sowohl Vader als auch Zhanna die eigene Stellung beim Imperator zu stärken. Als sie von einem Artefakt erfahren, dass seinem Besitzer große Macht geben soll, setzen sie alles daran, es in die Hände zu bekommen. Aber auch die gute Seite in Gestalt der Seherin Taryn, ihrem Freund Declan und der Jedi Cade sind auf der Suche nach dem Artefakt, um einen Vorteil gegenüber dem Imperium zu erlangen. Nach vielen Verwicklungen kommt es schließlich zum Showdown – der jedoch anders verläuft als die Beteiligten es sich vorgestellt haben.

Revelations setzt neue Maßstäbe für Fanfilme. Die Spezialeffekte und Weltraumsequenzen stehen zumindest der alten Trilogie in nichts nach und durch die verwendete Optik und die Geräusche stellt sich sofort das bekannte StarWars-Feeling ein. Einzig die Schnitte sind manchmal etwas StarWars-untypisch hektisch.
Auch die Schauspieler und die Kostüme tragen ihren Teil dazu bei, eine glaubwürdige Star Wars-Welt zu erschaffen. Die Musik lehnt sich ebenfalls klar an den StarWars-Stil an und verwendet immer wieder Anspielungen auf die Soundtracks der Kinofilme, ohne sie jedoch einfach zu kopieren.

Mit einem Budget von nur 20.000 $ ist den Machern mit „Revelations“ ein Meilenstein der StarWars-Fanfilme gelungen. In mehr als 40 Minuten erfährt der Zuschauer neues aus dem StarWars-Universum, in dem er sich sofort heimisch fühlt.

„Star Wars – Revelations“ kann bei TheForce.net heruntergeladen werden. Zusätzlich gibt es auch einige weitere Videos mit Hintergrundberichten, die einen Einblick in die Produktion geben. Star Wars Fans sollten also unbedingt einmal reinschauen – dann fällt vielleicht auch die Wartezeit auf die geplante StarWars-TV-Serie nicht mehr ganz so schwer…

Dieser Bericht erschien ursprünglich bei SF-Radio.net.

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