Dennis Pauler

Medien. Wirtschaft 2.0. Und mehr.

Gesehen: Battlestar Galactica 4×01 – He that believeth in me (Auferstehung)

Die Verwirrung ist komplett. Starbuck ist zurück von den Toten und behauptet, sie hätte die Erde gefunden. Col. Tigh, Sam Anders, Chief Tyrol und Tory haben herausgefunden, dass sie Zylonen sind – unbemerkt vom Rest der Crew. Doch es bleibt keine Zeit, diese und die anderen Rätsel zu lösen, denn die Flotte wird von Unmengen an Zylonenschiffen angegriffen. Doch kurz vor dem scheinbar unvermeidlichen Ende erkennt ein Raider Sam Anders in einem Viper-Cockpit – und die ganze Flotte dreht ab.
Während die Mannschaft der Galactica über den Hintergrund des Rückzugs rätselt, wird Gaius Baltar nach seinem Freispruch in einen geheimen Unterschlupf geführt. Die dort versammelten Menschen erwarten ihn begierig als Sektenführer und hoffen auf seine Verbindung zu den Göttern. Als Baltar, unterstützt von Nummer Sechs, verkündet, dass es nur einen wahren Gott gibt und ein Junge auf wundersame Weise geheilt wird, beginnt sich der Glaube an den einen Gott auszubreiten.
Unterdessen kündigt Lee an, die Flotte zu verlassen und Mitglied des Zwölferrates zu werden. Starbuck sieht sich dem Verdacht ausgesetzt, ein zylonischer Spion sein – und in der Tat wirft ihr Verschwinden und plötzliches Wiederauftauchen mehr Fragen als Antworten auf. Starbuck glaubt, die Galactica zur Erde führen zu können, doch sie ist geschockt, als sie merkt, dass die Flotte in die falsche Richtung springt. Schließlich nimmt Starbuck die Sache selbst in die Hand.

Nachdem die dritte Staffel mit einem Paukenschlag geendet hatte, beginnt die vierte Staffel mit dem Versuch, ein wenig Licht ins Dunkel der aufgeworfenen Fragen zu bringen. Zweifel haben sich unter den Menschen ausgebreitet. Zweifel über die Rolle von Starbuck, Zweifel über den richtigen Weg zur Erde, Zweifel über die eigene Bestimmung und Zweifel über die Götter. „Auferstehung“ zeigt uns Charaktere voller Zweifel – allen voran die vier sich selbst bewusst gewordenen Zylonen der „letzten Fünf“.
Die Episode bleibt dabei sehr ruhig, ein angenehmer Kontrast zum temporeichen Abschluss der dritten Staffel. Wie gewohnt werden die offenen Fragen nur sehr zögerlich behandelt, aber es gibt genug Entwicklung und Andeutungen, um den Zuschauer bei der Stange zu halten.
Ein guter Staffelauftakt, der Lust auf mehr macht.

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