Dennis Pauler

Medien. Wirtschaft 2.0. Und mehr.

Gesehen: Battlestar Galactica 4×05 – The Road less travelled (Meuterei im All)

Gaius Baltar ist gestärkt aus dem religiösen Konflikt hervorgegangen und predigt nun über einen Piratensender zur ganzen Flotte. Tyrol sucht Trost in Baltars Worten, doch er kann ihm für seine Taten auf New Caprica nicht vergeben. Tory versucht Tyrol davon zu überzeugen, dass sie vom einen Gott auserwählt sind, großes zu Vollbringen. Doch der kann man ihrem Pathos nichts anfangen. Dazu ist er skeptischer denn je – denn er beginnt zu ahnen, dass Callys Tod kein Selbstmord war. Aufgewühlt tritt er Baltar entgegen.
Auf der Demetrius herrscht nach 58 Tagen erfolgloser Suche Unruhe unter der Crew. Das Rendezvous mit der Flotte ist nur noch zwei Tage entfernt. Starbuck ist immer noch entschlossen, die Erde zu finden, aber sie scheint ratlos, wie sie das schaffen soll. Beim letzten Erkundungsflug entschließt sie sich, erstmals wieder selbst an Bord eines Raumjägers zu gehen. Im letzten Moment trifft sie auf einen zylonischen Raider mit einem alten Bekannten an Bord: Leoben. Dieser berichtet vom Bürgerkrieg der Zylonen und bietet Hilfe bei der Suche nach der Erde an. Doch dazu muss Starbuck den Hybrid seines Basisschiffs aufsuchen.
Als ein Crewmitglied der Demetrius beim Herunterladen der Navigationsdaten aus Leobens Raider ums Leben kommt, wächst die Unruhe der restlichen Crew noch mehr. Als Starbuck befielt, zum Basisschiff zu springen – auch auf die Gefahr, das Rendezvous mit der Galactica zu verpassen – kommt es zur Meuterei.

Die erste Hälfte der Episode lässt nach wie vor an Tempo vermissen. So interessant es ist, Baltars Leuterung vom rationalen Wissenschaftler zum gläubigen Prediger zu erleben, so ermüdet es doch nach einer Weile, seinen Predigten zuzuhören. Auch unsere unentdeckten Zylonen an Bord der Galactica könnten ihren Selbstfindungstrip langsam mal abschließen und eine Strategie für ihr weiteres Vorgehen entwickeln. Erst als die Handlung wieder zur Demetrius umblendet, beginnt die Handlung interessanter zu werden. Ist Leoben aufrichtig, oder spielt er mit Starbuck wieder Psychospiele wie damals auf New Caprica, als er sie monatelang eingesperrt hatte?

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