Dennis Pauler

Medien. Wirtschaft 2.0. Und mehr.

Gesehen: Battlestar Galactica 4×06 – Faith (Ans andere Ufer)

Als sich Sam auf Starbucks Seite schlägt, eskaliert die Meuterei an Bord der Demetrius. Es kommt zu einer Rangelei die darin gipfelt, dass Gaeta niedergeschossen wird. Doch medizinische Hilfe kommt prompt und die geschockte Crew kann sich auf das weitere Vorgehen einigen. Starbuck springt mit drei Freiwilligen – darunter Athena und Anders – zum Basisschiff, um mit dem Hybrid zu sprechen. Die Demetrius wartet so lange wie möglich mit dem Rücksprung zur Flotte.
Auf der Krankenstation der Galactica beschäftigt sich Roslin während ihrer nächsten Chemotherapie mit dem Tod. Sie kommt mit einer Frau ins Gespräch, die sie an ihre Mutter erinnert. Gemeinsam mit ihr und beeinflusst von Baltars über Piratensender ausgestrahlter Predigt durchlebt sie den Tod der Frau – und ihr wird klar, dass ihr eigenes Ende noch nicht gekommen ist..
Als der Raptor der Demetrius bei der stark beschädigten Flotte der Zylonen-Renegaten ankommt, bahnt sich eine Allianz zwischen Menschen und Zylonen an. Im Gegensatz zu den Hardlinern möchten die Renegaten in Frieden mit den Menschen leben und diesen bei der Suche nach der Erde helfen – auch wenn es für beide Seiten schwer ist, die gewaltvolle Vergangenheit hinter sich zu lassen. Nach vielen scheinbar unzusammenhängenden Sätzen kommt vom Hybrid des Basisschiffes schließlich der entscheidende Hinweis: Die letzten Fünf kommen von der Erde und sollen dabei helfen können, sie wiederzufinden…

Hurra, es geht weiter! Die Begegnung mit den Zylonen-Renegaten verläuft friedlicher als gedacht, auch wenn zu gelegentlichen Gewälttätigkeiten kommt. Wie bereits in früheren Folgen angedeutet lernen wir, dass die Zylonen genauso über Gefühle und über nur schwer unterdrückte Emotionen verfügen, wie die Menschen. Dass die letzten fünf Zylonen anscheinend von der Erde kommen, der 13. Kolonie der Menschen, wirft immer mehr die Frage auf, was genau Menschen und Zylonen eigentlich verbindet – oder vielleicht mehr, was sie überhaupt trennt.
Auf der Galactica passiert derweil nach wie vor nicht viel, aber wir erfahren mehr über das Gefühlsleben der todkranken Präsidentin. So sehr sie sich gegen Baltars Gedanken sträubt, so beginnt sie sich doch – bewusst oder unbewusst – damit zu beschäftigen und sie anzunehmen.
Insgesamt bilden die ersten Folgen der vierten Staffel ein Plädoyer für den Monotheismus und den Glauben an sich. In einer Zeit der Konflikte und ungewisser Zeiten scheinen die Produzenten auch den Menschen im echten Leben Halt geben zu wollen. So wird deutlich, dass sich der Glaube und die traditionell eher atheistische Sicht der Science Fiction nicht ausschließen.

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